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Es gibt ja viele berühmte Blogger. Und Canadian Kai gehört sicher dazu. Die meisten von denen haben ab und zu Gastblogger auf ihren Blogs. Canadian Kai bisher nicht. Darum spring ich in die Bresche, as we say in Germany.
Vielleicht gelingt es ja und ich schreibe irgendwann einen fashion Blog, oder einen gesellschaftskritischen- oder gar politischen Blog. Für heute reicht ein Reisebereicht. Ich hab im Handbuch für Blogschreiber gelesen, dass ein Blog lustig sein muss. Ich werde es versuchen.
I’m turtlei’n im Turtleinn seit nun schon einer Woche. Und ich muss schwer kämpfen, dass ich diesen kanadischen, nordamerikanischen Slang rein kriege. Toron’o …. O’dawa… So Sachen eben. Ich kämpfe hier hart und ziemlich verlassen an der Front der europäisch Englischsprechenden ohne zu britisch klingen zu wollen. Ein fast unmögliches Unterfangen aber ich kämpfe Standhaft. Fünf Wochen muss ich noch durchhalten: An der gleichen Front, an der Canadian Kai ein Jahr kämpft! Aber vielleicht bleib ich für immer hier, weil der euer kleiner Vulkan die Rückreise unmöglich macht, oder der Zoll mich einsperrt, wenn ich ausreisen will. Dann werde ich Profibaseballer bei den Blue Jays.
Für heute bin ich aber erst mal nur der Bruder von Canadian Kai. Die Reunion von Canadian Kai und Ontääärio Kris ist heute vollendet! Er wohnt jetzt auch hier für drei Tage im Turtle Inn Ressort auf der Stornostraße in Toron’o. Geile Sache. Nach acht Monaten!
Verzeiht mir, ich habe versäumt mich vorzustellen. Ich bin Ontääärio Kris. Das Pendant zum Canadian Kai, der hier schon seit August durchs Hinterland streift. Ich bin erst seit einer Woche hier. Wie es der Zufall will, lockte mich ein Toefl-Versprechen hier her in den kanadischen Osten. Nun bin ich hier. Besuche die International Language School of Canada in Toronto. Musste emigrieren, weil der Zoll mich hier fast verhaftet hat. Komme jeden Mittag in den Genuss von Coleen, meiner jungen, asiatischen, übermotivierten Englischlehrerin, die gott-sei-dank kein deutsch kann - sonst würde sie sicher auf diesen Blog stoßen und mich wegen der sarkastischen Worte eiskalt durch alle Prüfungen fallen lassen – und treffe hier nach ach so langer Zeit auf meinen Bruder Canadian Kai, der mich und meine 5 alten Freunde aus Deutschland, meine 2 Gastväter: Chris und Marc, und meine 2 neuen kanadischen Freunde James und Less’ und meine 2 animalischen Freunde männlicher Hund1 und männlicher Hund2 (Die Namen müssen mir entfallen sein, sind aber Beagle) besucht. Ihr seht: Ein reiner Männerhaushalt. Abgefahren… Dafür sind aber in der Uni massig Frauen, leider durch die Bank alle Asiatinnen. Jan, einer der 5 alten Freunde, bezeichnet sie immer liebevoll als „Fashionfidgis“.
Genug mit der Schreiberei. Canadian Kai und ich hauen uns jetzt an den Pool, oder gehen in die Sauna, oder gucken Eishockey, oder gehen bei Calvin Klein shoppen oder cruisen mit Chris’ LowRider, oder (…)
Bald fahren wir in die Wildnis und jagen Bären und Tiger und Löwen, ihr glaubt gar nicht was es hier alles gibt. Aber dazu sicher mehr in Kürze von eurem Canadian Kai! Ich bin raus, as we say in
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